Stress lass nach!


Kennen Sie das:
Die Schulferien beginnen, der Urlaub steht vor der Tür, in der Firma gehört aber noch einiges erledigt und die Koffer müssen gepackt werden, aber bitte ja nichts vergessen. Ach ja und wer versorgt die Haustiere und gießt die Blumen!

Das heißt vor dem lang ersehnten Urlaub ist noch einiges zu erledigen, um dann endlich entspannen zu können!

Stress ist einer der schlimmsten Vitalstoffräuber. Aber jeder empfindet Stress anders!

Aber was ist nun Stress!

Man unterscheidet zwischen Dis-Stress und EU-Stress.

Dis-Stress wird auch als negativer Stress bezeichnet und ist ein Spannungszustand der als unangenehm empfunden wird – ein Ungleichgewicht zwischen inneren und äußeren Anforderungen.

EU-Stress wird in der Regel nicht als Belastung empfunden. Dieser entsteht z.B. wenn man verliebt ist oder Männer Fußball schauen. Es entsteht in Situationen die man besonders gerne erlebt, oder wenn man etwas erreicht hat. Wenn ich mit mir zufrieden bin oder das Flow-Gefühl, wenn ich über mich hinauswachse.

Stressauslöser sind individuell unterschiedlich! Hier einige Stressfaktoren:

  • Alles auf einmal erledigen müssen
  • Nicht NEIN sagen können
  • Fremdbestimmung – so wie die Anderen es wollen
  • Streit, Ärger
  • Eigendruck, überfordert sein
  • Menschenansammlungen
  • Sorgen und Ängste
  • Selbstüberschätzung, überfordert sein
  • Unvorhergesehenes
  • Schlechte Zeiteinteilung
  • Im Chaos versinken, ausgeliefert sein


Was sind nun die körperlichen Zeichen bei Dis-Stress:
Müde und lustlos – Verspannung (Nacken) – Kopfschmerzen – Essstörung (zu viel oder zu wenig) – Griff zu Drogen – Herzprobleme aller Art – Darm- und Magenprobleme – Haut (Ausschläge), Haare (stumpf) – Nägel ( brüchig) – Übermäßiges Schwitzen – Fieberblasen – Nägelkauen – Haare zwirbeln – Schlafdefizit – erhöhter Puls, Blutdruck – erhöhter Harndrang – trockener Rachen

und die psychischen Zeichen bei Dis-Stress:
Reizbarkeit – Ungeduld – Launenhaft – Vergesslich (Konzentration) – störende/rasende Gedanken – Gefühl der Überforderung – Angst (kann zur Depression führen – Wut – Feindseligkeit – fehlender Sinn für Humor

Und der Volksmund weiß, wie Organe sprechen!

  • Jemanden die Stirn bieten
  • Sich den Kopf zerbrechen
  • Etwas nicht mehr sehen können
  • Viel um die Ohren haben
  • Die Stimme verschlagen
  • Die Nase voll haben
  • Verbissen sein
  • Sein Kreuz tragen
  • Die Luft bleibt weg
  • Im Magen liegen
  • An die Nieren gehen
  • Die Galle läuft über
  • Unter die Haut gehen
  • Weiche Knie bekommen
  • Gänsehaut bekommen


Bei Stress werden vermehrt Neurotransmitter benötigt – körpereigene Botenstoffe, die an den Schaltfunktionen der Nervenzellen beteiligt sind – werden zu viel ausgeschüttet.

Die Gasgeber-Botenstoffe:
Cortisol - fördert meine Motivation u. Antrieb, hemmt mir Entzündungen, blockiert Immunreaktionen
Adrenalin – wird intensiv ausgeschüttet bei psychischen und physischen Belastungen
Dopamin – Antriebssteigerung und Motivation, zentrales Nervensystem
Noradrenalin – regt das Herz-Kreislauf-System an, Atmung, Verdauung

Die Bremser- Botenstoffe:
Melatonin – steuert den Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers
Serotonin - körpereigenes Antidepressivum, Glückshormon, schlaffördernd, schmerzhemmend, Stimmungsaufheller, beeinflusst unser Sättigungsgefühl
Trytophan – wenn davon genug vorhanden ist, kann der Körper dies in Serotonin umwandeln
GABA – Transmitter im Nervensystem, um uns abzuregen, Sinneswahrnehmung, Gedächtnis, Bewegung, Steuerung
DHEA – Mutterhormon, Vorstufe von Östrogen und Testosteron, schützt vor Energievergeudung
PEA – hängt mit dem Glücks- und Lustempfinden zusammen, Nervenvitamin, kommt in der Kakaopflanze vor

Stress führt zu ungünstigen Ernährungsverhalten – dieses enthält meist zu viel Fett & Zucker.

Wer immer Vollgas durchs Leben fährt, braucht auch den richtigen Treibstoff!
Ein zu viel an Zucker im Körper wird zu Fett!

Stressesser haben meistens Verdauungsprobleme. Stresshungerer können nicht essen, wenn Sie unter Zeitdruck stehen oder Prüfungsstress haben.
Beides führt zu körperlichem und geistigem Leistungsverlust und Mangelsituationen im Körper.
Bei Stress wird Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet und der Blutzuckerspiegel steigt. Insulin wir ausgeschüttet, der dann wieder zu schnell absinkt und Heißhunger entsteht. Dies belastet massiv die Bauchspeicheldrüse und die Verdauung.

Wie kann ich dies nun durch meine Ernährung positiv beeinflussen?

ANTI-STRESS-NAHRUNG:

Nüsse (Mandeln, Pistazien), Getreideflocke (Hafer, Dinkel), Kürbiskerne, Bananen, Datteln, Feigen, Marillen (auch getrocknet und ungeschwefelt – hoher Kaliumwert), Hollunder, Beeren, Spinat, Mangold, rote Rüben (als Salat oder Saft), Fisch, Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Zitronenmelisse (Blätter, Sirup, Tee), Ingwer, grüner + weißer Tee, Kakao, Mineralwasser still mit viel Magnesium, Karottensaft mit ein bisschen Öl, Mango, Papaya, Vollkornbrot, Topfen, fettarmer Käse und Schinken, warme Getränke.

Sie sehen also, mit Ihrer Ernährung können Sie einiges zu Ihrer Stressreduktion beitragen!

Damit Sie entspannt in den Urlaub kommen und auch danach den Alltag meistern, berate ich Sie gerne, wie Sie Ihre Ernährung umstellen können und welche Vitalstoffe Sie zusätzlich unterstützen.